Roland Schimmelpfennig
Der goldene Drache
Ein Thai-China-Vietnam-Schnellrestaurant mit dem Namen „Der goldene Drache”, irgendwo in Europa. In der engen Küche arbeitet ein junger Chinese ohne Aufenthaltsgenehmigung. Auf dem Balkon über dem Restaurant steht ein alter Mann mit einem großen Wunsch, den ihm niemand erfüllen kann, auch seine Enkelin nicht. Dem jungen Liebespaar in der Dachwohnung des Hauses passiert etwas, das auf keinen Fall passieren sollte. Eine Etage tiefer verlässt eine Frau ihren Mann. Der benachbarte Lebensmittelhändler entdeckt ein ungeahnt lukratives Nebengeschäft. Eine Stewardess stößt in ihrer Thai-Suppe auf etwas, was da nicht hinein gehört, und der Junge aus China findet auf einem anderen Weg in seine Heimat zurück, als er sich gewünscht hat.
Der renommierte Gegenwartsdramatiker Roland Schimmelpfennig verleiht seinen Figuren und deren Verhalten durch einen Kunstgriff andere Färbungen, denn die Männer sollen hier von den Frauen, die Frauen von den Männern, die Jungen von den Alten und die Alten von den Jungen gespielt werden. Das Ergebnis ist poetisch, brutal, rätselhaft und berührend.
DER GOLDENE DRACHE gewann 2010 den renommierten "Mühlheimer Dramatikerpreis" und wurde bei der Wahl der Fachzeitschrift "Theater heute" zum "Stück des Jahres" gekürt. Die Uraufführung, von Roland Schimmelpfennig selbst am Wiener Burgtheater inszeniert, war darüber hinaus unter den ausgewählten Inszenierungen des Berliner Theatertreffens 2010.
Premiere: 25. Februar 2011
Der renommierte Gegenwartsdramatiker Roland Schimmelpfennig verleiht seinen Figuren und deren Verhalten durch einen Kunstgriff andere Färbungen, denn die Männer sollen hier von den Frauen, die Frauen von den Männern, die Jungen von den Alten und die Alten von den Jungen gespielt werden. Das Ergebnis ist poetisch, brutal, rätselhaft und berührend.
DER GOLDENE DRACHE gewann 2010 den renommierten "Mühlheimer Dramatikerpreis" und wurde bei der Wahl der Fachzeitschrift "Theater heute" zum "Stück des Jahres" gekürt. Die Uraufführung, von Roland Schimmelpfennig selbst am Wiener Burgtheater inszeniert, war darüber hinaus unter den ausgewählten Inszenierungen des Berliner Theatertreffens 2010.
Premiere: 25. Februar 2011



